Exportmarkt Indien - Hoffnungsträger der deutschen Möbelindustrie |
| Montag, 15. März 2010 um 08:26 Uhr |
Neuss, 15.03.201 - Der deutsche Möbelmarkt befindet sich seit Jahren in einer Phase der wirtschaftlichen Stagnation. Eine Änderung dieses Zustandes ist nicht zu erwarten. Zielgerichtete Exportaktivitäten sind daher wichtiger als jemals zuvor. Dabei sind die klassischen Exportnationen nahezu abgegrast.
Es bleiben aufsteigende Wirtschaftsnationen, die in den nächsten Jahren zunehmend als Abnehmermärkte auftreten werden. Die Unternehmensberatung Titze GmbH hat für die Möbelbranche Indien und Brasilien als die wichtigsten neuen Märkte für die nächsten Jahre definiert. Im Oktober 2009 erschien daher als erste Studie der neuen Reihe Exportländer „Der Möbelmarkt in Indien“. Die Studie beschreibt auf 246 Seiten und 82 farbigen Tabellen, Grafiken und Landkarten alle wesentlichen Details des indischen Marktes. Detailliert werden in der Studie die Rahmendaten zu Wirtschaftskraft, politischer Situation, Baukonjunktur, Infrastruktur bis hin zu Bevölkerungsentwicklung beleuchtet. Daneben werden Rechtsfragen, Steuer- und Immobilienthemen untersucht. Ganz speziell wird die Möbelindustrie, ihre Marktentwicklung und die Absatzstruktur unter die Lupe genommen. Auch werden Fallbeispiele deutscher und anderer ausländischer Marktteilnehmer, die schon in Indien aktiv sind, analysiert. Indien ist der kommende Wirtschaftsmarkt. Laut einer Untersuchung der Deutschen Bank Research wird keine Nation auf der Welt zwischen 2006 und 2020 ein größeres Wirtschaftswachstum als Indien erzielen. Indien ist mit einer Bevölkerung von 1.131 Mio. Menschen die größte Parlamentarische Demokratie der Welt. Das Wachstum der indischen Wirtschaft beträgt im Jahr 2009 trotz weltweiter Wirtschaftskrise noch 7%. Der Bauboom in Indien (Verwaltungsgebäude, Handelszentren, Malls, Wohnzentren und Hotels) hält weiter an. Dabei ist das Wachstum nicht nur in den fünf Großmetropolen Indiens, Neu Delhi, Mumbai, Chennai, Bangalore und Kalkutta, sondern in fast allen der 34 Millionenstädte festzustellen. In den letzten Jahren ist in Indien neben einer schon traditionell vermögenden Oberschicht eine neue attraktive Mittelschicht entstanden. Häufig im Ausland ausgebildet, strömen immer mehr hochqualifizierte Inder zurück ins eigene Land, treiben die Wirtschaft voran und bringen zunehmend den modernen Lebensstil der westlichen Welt nach Indien. Einrichtung ist dabei ein wichtiges Thema. Der Export deutscher Möbel nach Indien stieg zwar zwischen 2003 und 2008 deutlich an, doch sind andere Länder in ihren Exportbemühungen wieder einmal deutlich weiter als Deutschland.. Ähnlich verhält es sich der Markt bei hochwertigen Wohnaccessoires. Tendenz weiterhin positiv. Daher ist es an der Zeit, sich viel stärker um den Markt Indien zu kümmern als bisher. Die Zukunftsaussichten für den indischen Einzelhandel im Allgemeinen und den Möbelmarkt im Speziellen in Übereinstimmung mit den gesamtwirtschaftlichen Prognosen sind sehr gut. Die Situation kann durch die Beseitigung der in der Studie genannten Absatzhemmnisse in Indien noch verbessert und Indien damit zu einem der interessantesten und aussichtsreichsten Märkte weltweit werden. Der organisierte Einzelhandel profitiert insbesondere von der rasanten Ausdehnung der Einkaufsmalls. Derartige Shoppingmalls waren vor weniger als zehn Jahren in Indien noch völlig unbekannt. Heute sind die Einkaufsmalls beliebter Treffpunkt indischer Endverbraucher und zunehmend auch von Konsumenten aus dem Ausland. Die Inder lernen Begehrlichkeiten kennen, die noch viele Jahre aufgrund des riesigen Nachholbedarfs der Konsumenten zu hervorragenden Umsatzzahlen des indischen Einzelhandels führen werden. Ähnlich verhält sich die Entwicklung in der Einrichtungsbranche. Viele Inder haben in den letzten Jahren, nicht zuletzt aufgrund eigener Auslandsaufenthalte, westliches Denken und moderne Einrichtungen kennen gelernt. Die Folge sind wachsende Konsumwünsche in allen gesellschaftlichen Klassen. |
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Neuss, 15.03.201 - Der deutsche Möbelmarkt befindet sich seit Jahren in einer Phase der wirtschaftlichen Stagnation. Eine Änderung dieses Zustandes ist nicht zu erwarten. Zielgerichtete Exportaktivitäten sind daher wichtiger als jemals zuvor. Dabei sind die klassischen Exportnationen nahezu abgegrast.
