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Dienstag, 26. Januar 2010 um 08:55 Uhr |
Gronau (Deutschland), 26. 1. 2010 - Wie Oberstaatsanwalt Wolfgang Schweer von der Staatsanwaltschaft Münster mitteilte, ermittelt die Behörde nun gegen den Betreiber der Uran-Anreicherungsanlage Gronau, Urenco, wegen des Verdachts auf fahrlässige Körperverletzung und Freisetzen ionisierender Strahlen im Zusammenhang mit einem Arbeitsunfall am 21. Januar.
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Dienstag, 26. Januar 2010 um 08:50 Uhr |
Beirut (Libanon), 26. 1. 2010 - Kurz nach dem Start auf dem Rafiq-al-Hariri-Flughafen in Beirut gegen 2:30 Uhr Ortszeit (1:30 Uhr Mitteleuropäische Zeit) ist eine Boeing 737-800 der Ethiopian Airlines ins Meer gestürzt. An Bord der Maschine waren 82 Passagiere und acht Besatzungsmitglieder, davon 22 Äthiopier und 54 Libanesen sowie einige Angehörigen anderer Nationen, darunter jedoch keine Personen aus dem deutschen Sprachraum. Inzwischen wird davon ausgegangen, dass niemand den Absturz überlebt hat.
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Montag, 25. Januar 2010 um 09:37 Uhr |
Port-au-Prince (Haiti), 25. 1. 2010 - Wie das UN-Büro für die Nothilfekoordination (OCHA) am Samstag mitteilte, wird die Suche nach Überlebenden des Erdbebens vom 12. Januar eingestellt. Internationalen Rettungsteams war es in den vergangenen neun Tagen gelungen insgesamt 132 Menschen aus den Trümmern zu retten. Die Regierung Haitis bezifferte die Zahl der inzwischen gefundenen Toten auf 111.481. 193.000 Menschen wurden verletzt und hunderttausende haben ihr Heim verloren.
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Montag, 25. Januar 2010 um 09:33 Uhr |
Münster (Westfalen) 25. 1. 2010 - Wie der Klinikdirektor des Universitätsklinikums Münster, Otmar Schober, erklärte, wurden bei dem Mann, der am 21. Januar in der Uran-Anreicherungsanlage Gronau mit dem hochgiftigen Stoff Uranhexafluorid in Berührung gekommen war, Uranspuren im Urin nachgewiesen. Der Mann liegt auf der Station der für Nuklearmedizin und darf nur mit einer Ausnahmegenehmigung besucht werden.
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Montag, 25. Januar 2010 um 09:30 Uhr |
Berlin (Deutschland), 25. 1. 2010 - Aus dem unter der rot-grünen Bundesregierung ausgehandelten Atomausstieg wird anscheinend vorerst nichts. Wie Medien, insbesondere der „Spiegel“, berichteten, hat sich die schwarz-gelbe Bundesregierung mit der Atomindustrie darauf verständigt, alle Atommeiler in Deutschland zunächst weiterlaufen zu lassen. Das betrifft auch die ältesten Kernkraftwerke in Deutschland, die Kernkraftwerke in Neckarwestheim (Baden-Württemberg) und Biblis A (Hessen), die eigentlich noch im Jahr 2010 abgeschaltet werden sollten.
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Montag, 25. Januar 2010 um 09:27 Uhr |
Kiel (Deutschland), 25. 1. 2010 - Die Koalition aus CDU und FDP im schleswig-holsteinischen Landtag besitzt nur noch eine Mehrheit von einer Stimme. Eine Neuauszählung von 928 Wahlzetteln durch den Landeswahlausschuss am Freitag hat ergeben, dass die Partei „Die Linke“ deutlich mehr Stimmen erhalten hatte als angegeben. Für die Linke waren in dem Wahlkreis 41 Zweitstimmen abgegeben worden und nicht nur 9. Warum 32 Stimmen nicht für die Linkspartei angerechnet wurden, ist unklar.
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Dienstag, 26. Januar 2010 um 08:53 Uhr |
Port-au-Prince (Haiti), 26. 1. 2010 - Nachdem die systematische Suche nach Überlebenden der Erdbebenkatastrophe am 12. Januar in Haiti weitgehend beendet ist, konzentrieren sich die Anstrengungen der Weltgemeinschaft darauf, dem fast völlig zerstörten Land beim Wiederaufbau zu helfen. Zwei Themen stehen dabei im Vordergrund: die Verbesserung der Sicherheitslage in dem Land sowie die Koordinierung der finanziellen Hilfe für den Wiederaufbau.
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Dienstag, 26. Januar 2010 um 08:48 Uhr |
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Berlin (Deutschland), 26. 1. 2010 - Auf die gesetzlich Krankenversicherten in Deutschland kommen höhere Belastungen durch steigende Krankenkassenbeiträge zu. Den ersten Schritt machte heute die Deutsche Angestellten-Krankenkasse (DAK). Die fünf Millionen DAK-Mitglieder werden ab Februar mit acht Euro zusätzlich monatlich zur Kasse gebeten. Experten rechnen damit, dass die anderen Krankenkassen bald nachziehen werden. Bereits zur Jahresmitte soll Experten zufolge jeder zweite der rund 51 Millionen Krankenversicherten entsprechende Zusatzbeiträge leisten.
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Montag, 25. Januar 2010 um 09:35 Uhr |
Berlin (Deutschland), 25. 1. 2010 - Die Berliner SPD-Fraktion einigte sich auf einer Klausurtagung in Eisenach auf Grundsätze des Umgangs mit der Situation bei der Berliner S-Bahn. Notfalls soll der Betrieb unter kommunale Kontrolle gebracht werden, sollte die Deutsche Bahn AG als Besitzer der Berliner S-Bahn das „S-Bahn-Desaster nicht nachhaltig lösen“.
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Montag, 25. Januar 2010 um 09:32 Uhr |
Berlin (Deutschland), 25. 1. 2010 - Laut Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) laufen die für Januar geplanten Tests von Elektroautos erfolgreich an. Insgesamt sind in Deutschland in acht Modellregionen 90 Projekte geplant. In der Modellregion Rhein/Ruhr beginnt im Januar ein Test von Elektrofahrzeugen im Pendler- und im Wirtschaftsverkehr. 220 Fahrzeuge sollen hier zum Einsatz kommen.
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Montag, 25. Januar 2010 um 09:28 Uhr |
Neckarsulm (Deutschland), 25. 1. 2010 - Der Lebensmittel-Discounter Lidl hat die Verbraucher aufgerufen, eine bestimmte bei Lidl angebotene Käsesorte nicht zu verzehren, weil diese erhöhte Werte von Listerien (Listeria monocytogenes) aufwiesen. Von den Listerien besteht ein Infektionsrisiko insbesondere für kranke Menschen, Schwangere und Neugeborene.
Bei dem Käse handelt sich um Harzer Käse der Marke Reinhardshof des Unternehmens Prolactal. Lidl erklärte, vorsorglich werde neben dem Harzer Käse auch der Reinhardshof Bauernkäse mit Edelschimmel zurückgerufen. Bei der Rückgabe der Ware werde der Kaufpreis erstattet. Die genannten Artikel wurden umgehend aus den Regalen entfernt, erklärte Lidl auf seiner |
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Montag, 25. Januar 2010 um 09:25 Uhr |
Berlin (Deutschland), 25. 1. 2010 - Der Vorsitzende der Partei „Die Linke“ im Deutschen Bundestag, Oskar Lafontaine, erklärte heute auf einer Pressekonferenz, er werde auf dem Parteitag im Mai nicht erneut für den Bundesvorsitz seiner Partei kandidieren. Auch sein Bundestagsmandat werde er niederlegen. Lafontaine begründete seinen Rückzug mit gesundheitlichen Problemen. Der Krebs sei „ein Warnschuss“ gewesen, den er nicht ignorieren könne, erklärte Lafontaine.
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